Welche Medikamente übernimmt die Krankenkasse?

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass die Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse nach und nach gekürzt werden. Und dennoch müssen Versicherte immer höhere Beiträge für Medikamente und spezielle Behandlungen entrichten. Darüber hinaus haben längst nicht alle die Möglichkeit, sich stattdessen ganz einfach privat zu versichern. Wenn man Mitglied bei einer gesetzlichen Krankenkasse ist, dann sollte man sich eingehend darüber informieren, welche Medikamente hier im Falle eines Falles überhaupt übernommen werden.

Diese Medikamente werden von der Kasse übernommen

Allgemein ist es so, dass die gesetzliche Krankenkasse lediglich rezeptpflichtige Medikamente übernimmt. Hier ist es völlig egal, ob man die Medikamente über das Internet oder auch direkt in einer Apotheke vor Ort kauft. Übernommen werden in jedem Fall nur solche Medikamente, welche aus gesundheitlichen Gründen für den Versicherten wirklich unverzichtbar sind. Das sind beispielsweise Antibiotika oder Medikamente für die Verdauung, das Herz, die Nieren oder den Kreislauf. Ebenso werden Krebs-Medikamente und Arzneimittel, welche die Durchblutung fördern, übernommen. Vollständig bezahlt werden jedoch auch diese nicht, hier ist noch eine zusätzliche Zuzahlung fällig, deren Höhe sich nach unterschiedlichen Aspekten staffelt.
Die private Krankenversicherung übernimmt darüber hinaus auch rezeptfreie Medikamente, also auch solche gegen Erkältungen – sogenannte „Bagatell-Medikamente“ – oder notwendiges Verbandsmaterial.
Weitere Informationen zum Thema Kostenübernahme bei Medikamenten erhalten Interessierte hier.

Der Wechsel zur privaten Kasse und mögliche Alternativen dazu

Wer also bereit ist, etwas mehr für eine Versicherung auszugeben und eventuell sogar regelmäßig auf kostspielige Medikamente angewiesen ist, sollte sich überlegen, ob sich ein Wechsel in die private Krankenversicherung nicht doch lohnt.
Beachten sollte man außerdem: Bei den privaten Krankenkassen werden deutlich höhere Zuzahlungen von Seiten der Kasse getätigt als bei der gesetzlichen Kasse. Eine Alternative zu einem kompletten Wechsel bietet sich mit einer privaten Zusatzkrankenversicherung an: Ist man gesetzlich versichert, nutzt man diese einfach zusätzlich und schließt somit Lücken bei der Medikamentenversorgung und in anderen Bereichen. Je nach vereinbarter Leistung berechnet sich dann folglich die Höhe der zu entrichtenden Monatsbeiträge.

Ein guter Tipp ist, vor dem Abschluss einer solchen Versicherung sorgfältig im Internet zu recherchieren und Vergleiche durchzuführen. Das hilft in jedem Fall dabei, Geld zu sparen. Die Tarife sind von Versicherung zu Versicherung völlig unterschiedlich und weisen preislich zum Teil sehr starke Kontraste auf. Dennoch sollten die Leistungen einer Krankenkasse die oberste Prioriät sein.

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