Was tun bei Heiserkeit?

Heiserkeit umschreibt umgangsprachlich verschiedene Störungen der Stimme. Dabei klingt die Stimme entweder rau, belegt oder unrein, manchmal wird sie auch tonlos. Häufige Ursache ist die Entzündung des Kehlkopfes oder der Stimmbänder wie sie bei einer Erkältung anzutreffen ist.

Auch gutartige und bösartige Tumore können der Grund sein. Nach Operationen tritt Heiserkeit häufig auf, weil der Tubus (Beatmungsschlauch) einen bestimmten Nerv angegriffen hat.Je nach Ursache muss Heiserkeit unterschiedlich behandelt werden. Eine Kühlung durch Eisessen kann bei Entzündungen helfen. Liegt ein Tumor vor, hilft nur eine OP.

Nervenreizung

Die Nervenreizung ergibt sich hingegen oft von selbst. In keinem Fall sollte der Hals gewärmt werden. Der Schutz vor Unterkühlung ist zwar sinnvoll, aber eine Erwärmung ist in allen drei Fällen schädigend. Bei Heiserkeit empfiehlt sich auch, die Stimme zu schonen. Flüstern ist allerdings keine gute Alternative, da es die Stimmbänder anstrengt und z. B. eine Entzündung noch verschlimmern kann. Man sollte so wenig wie möglich sprechen und es, wenn überhaupt, nur sehr leise tun.

Hals

Halspastillen aus der Apotheke können helfen. Der Gang zum Arzt (Hals-Nasen-Ohren-Arzt) ist aber unerlässlich. Je früher erkannt wird, wo die Ursache der Heiserkeit liegt, desto schneller können unterstützende Medikamente empfohlen werden, die zu einer Heilung führen. Wer häufig unter Heiserkeit leidet, weil im Job viel gesprochen werden muss, sollte sich zudem Gedanken über ein Sprechtraining machen. Atmung und Aussprache haben einen Einfluss auf die Belastung der Stimmbänder und können durch einfache Übungen zu einem halsfreundlichen Sprechverhalten trainiert werden.

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