Was tun bei einer Pneumonie?

Eine der wohl häufigsten Infektionskrankheiten ist die Lungenentzündung oder Pneumonie. Vor allem im Winter, in der auch für Grippe typischen Jahreszeit, verzeichnet man eine hohe Zahl von Erkrankungen. Das Risiko für eine Pneumonie ist besonders hoch, wenn das Immunsystem geschwächt ist, wie es häufig bei alten Menschen und Kleinkindern der Fall ist.

Gefürchtet ist die Lungenentzündung daher besonders in der Altenpflege, denn wenn sie nicht frühzeitig erkannt und behandelt wird, kann sie zum Tode führen. Die Hauptursache einer Lungenentzündung ist fast immer eine Infektion. Mit der richtigen Behandlung ist die Erkrankung meist nach einer Dauer von bis zu drei Wochen überstanden. Obwohl die Lungenentzündung eigentlich nicht als Volkskrankheit wahrgenommen wird, gehört sie dazu. Immerhin ist die Zahl der Menschen, die mit einer Pneumonie in eine Klinik eingewiesen werden, höher als beispielsweise bei Herzinfarkt oder Schlaganfall. Zusätzlich gibt es nicht wenige Fälle, bei denen sich die Erkrankung infolge eines sonstigen Krankenhausaufenthalts entwickelt. Meist wird die Infektion der Lungenbläschen/des Lungengewebes von Bakterien verursacht, doch auch Viren, Pilze oder Parasiten können Auslöser sein. Lungenentzündungen können ebenfalls durch bestimmte Schadstoffe, allergische Reaktionen oder Strahlenbelastungen hervorgerufen werden. Wer sich nicht ganz sicher ist, ob er eventuell Pneumonie gefährdet ist, und nicht sofort zum Arzt gehen möchte, der kann sich auch im Internet viel Informationen raussuchen. Mittlerweile gibt es eine große Anzahl neuer Gesundheits-Ratgeber, die mit Fachwissen und guten Tipps aufwarten können.

Zu den typischen Symptomen einer Pneumonie gehören Fieber, Atembeschwerden und Schüttelfrost, wobei deren Ausprägung durchaus gering sein kann. Medikamente werden in erster Linie für die Behandlung einer Infektion, hervorgerufen durch Bakterien, Pilzen oder Parasiten, eingesetzt. In anderen Fällen geht es darum, auftretende Symptome zu lindern und eine schwerwiegendere bakterielle Infektion zu vermeiden. Mittlerweile gibt es wirksame Impfstoffe gegen die häufigsten Auslöser der Pneumonie (Pneumokokken). Eine Impfung gegen Pneumokokken wird bei älteren Menschen und bei Kleinkindern bis zum Erreichen des zweiten Lebensjahres empfohlen. Angeraten sind Impfungen außerdem bei einer Immunschwäche und bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zu den Grunderkrankungen, die ein erhöhtes Erkrankungsrisiko bergen, gehören beispielsweise Mukoviszidose oder COPD. Weitere Krankheiten verbunden mit einer Immunschwäche sind unter anderem AIDS, Diabetes und Krebs. Zu den Risikogruppe für eine Pneumonie werden auch Alkoholiker gezählt. Um einer Lungenentzündung vorzubeugen, sollte man auf das Rauchen verzichten. Auch eine optimale Behandlung bestehender Risikoerkrankungen gehört zu den prophylaktischen Maßnahmen.

An Pneumonie leidende Menschen können neben der ärztlichen Therapie selbst etwas tun. Sich zu schonen und auszuruhen, gehört unbedingt dazu. Wichtig ist außerdem, viel zu trinken. Eine verschleppte Lungenentzündung kann zu Entzündungen am Herzmuskel und einer dauerhaften Schädigung des Herzens führen. Bei einer Pneumonie muss man dem Körper genügend Ruhe gönnen, um mit der Infektion fertig zu werden.

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