Was Sie bei Halsschmerzen und Schluckbeschwerden tun können

Halsschmerzen sind meistens ein Symptom für die sogenannte „Pharyngitis“. Diese Entzündung der Rachenschleimhäute kommt entweder im Verlauf einer Erkältung hinzu oder steht an ihrem Beginn.

Denn es sind dieselben Viren, die eine Erkältung im Allgemeinen und eine Pharyngitis im Besonderen verursachen. Zwar können noch andere Faktoren für die Entstehung der schmerzhaften Reizung verantwortlich sein, in der Regel jedoch handelt es sich um einen Virenangriff, in dessen Folge das Schlucken zur Qual werden kann.

Infektionserscheinungen

Die Aktivität der Viren führt zu einer Gewebsschädigung durch das Absterben vieler Zellen in der Schleimhaut. Eine heftige Immunantwort des Körpers mit den typischen Infektionserscheinungen ist die Folge. Die gesteigerte Durchblutung lässt sich an der Rötung im Rachenbereich erkennen, eine Schwellung des schleimproduzierenden Epithels verstärkt die ohnehin schon unangenehmen Schmerzen.

Leider hält auch die moderne Medizin für diesen Fall keine antiviralen Mittel bereit. Eine Linderung der Symptome muss uns bis zum Verschwinden der Erkrankung helfen. Eine gewisse Unterstützung des Heilungsprozesses kann mit schleimlösenden Wirkstoffen erzielt werden. Thymian und Schafgarbe bieten sich an. Kühlende Halswickel wirken der Entzündung entgegen.

Halschmerzen

Eine Reihe von Spülungen und Gurgellösungen sind in Apotheken erhältlich, warme Inhalationen mit Kamille-Konzentraten oder ätherischen Ölen dämpfen die Entzündung. Heiße Tees mit Salbei und dessen Bitterstoffen können die wärmeempfindlichen Viren in ihrem Wachstum hemmen. Mit der Abführung des Schleims wird die Virenlast vermindert. Lutschtabletten mit lokalen Betäubungsmitteln können kurzzeitig die Halsschmerzen effektiv bekämpfen.

Bakterielle Sekundärinfektionen

Oft treten zum Virenbefall bakterielle Sekundärinfektionen hinzu. Deswegen verschreiben manche Ärzte in schwereren Fällen sogar Antibiotika. Ein altes Hausmittel ist kräftige Brühe mit einem hohen Salzgehalt. So kann ein Brühwürfel zur Bereitung eines Desinfektionsmittels dienen und auf jeden Fall sofort angewendet werden. Zerstampfter Knoblauch in Joghurt oder Quark ist – bis auf den bekannten Geruchseffekt – ein nebenwirkungsfreies, natürliches Antibiotikum.

Sind alle Bemühungen der Selbsthilfe länger als ein Woche fruchtlos, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Denn dann kann auch eine Entzündung der Mandeln eingetreten sein. Eine solche „Tonsillitis“ kann schwere Folgen zeitigen.

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Ein Kommentar
  1. Soll es ein Geschenk ffcr Beide sein`?Dann we4re vielleicht ein Gutschein ffcr ein Restaurant ganz nett. Muss ja nicht 50€ sein, aber 20 oder so.Oder was auch ganz hfcbsch ist: zum Fotografen gehen und ein schf6nes Bild von dir (und dineem Lebensgefe4hrten falls vorhanden) machen lassen. Ist allerdings etwas teurer wieder.

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