Symptome und Verlauf einer Erkältung

Symptome einer Erkältung

Erkältungen bringen meistens eine ganze Reihe an Symptomen mit sich. Sie reichen von leichtem Husten und Schnupfen bis hin zu Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. Oft kommen Halsschmerzen, Müdigkeit, Ohrenschmerzen und geschwollene Lymphknoten hinzu.

Wie äußern sich diese Symptome?

Schnupfen ist das häufigste Erkältungssymptom. Zu Beginn einer Erkältung äußert er sich meistens als Fließschnupfen. Die Nase produziert vermehrt sehr flüssiges Sekret. Erst im Verlauf einer Erkältung wird daraus ein zäher Schleim; die Nase fühlt sich nun oft verstopft an. Husten reicht von einem leichten Kratzen im Hals, das beim Atmen zu Hustenreiz führt, bis hin zu starkem Husten, der einen zähen Schleim aus der Lunge nach oben transportiert.

Hustenreiz

Die Steigerung

Fieber zeigt an, dass der Körper die Krankheitserreger aktiv bekämpft. Man fühlt sich matt und warm. Hin und wieder wechselt sich Schwitzen mit Frösteln ab. Kopf- und Gliederschmerzen tragen zur allgemeinen Mattheit bei. Der Kopf fühlt sich wie in Watte gepackt an, die Konzentrationsfähigkeit leidet, und Arme, Beine und Gelenke schmerzen. Halsschmerzen sind eins der unangenehmsten Symptome. Sie behindern beim Schlucken und schmerzen oft sogar beim Atmen.

Jetzt liegen Sie flach

Müdigkeit und eine allgemeine Schlappheit deuten darauf hin, dass der Körper Ruhe braucht, um die Erreger wirksam zu bekämpfen. Wer erkältet ist, kann teilweise fünfzehn Stunden am Stück schlafen, fühlt sich aber nach dem Aufstehen meistens besser. Ohrenschmerzen treten nicht bei jeder Erkältung auf. Sie können harmlos sein und durch die Verbindung zwischen Nase, Rachen und Ohr hervorgerufen werden; sie können allerdings auch auf eine Mittelohrentzündung hinweisen, die teilweise gemeinsam mit einer Erkältung auftritt.

Geschwollene Lymphknoten deuten einfach nur darauf hin, dass der Körper mit der Abwehr der Erreger beschäftigt ist. Sie können, vor allem im Halsbereich, die Bewegungsfähigkeit einschränken. Man fühlt sich steif, da die geschwollenen Lymphknoten mehr Platz benötigen. Darüber hinaus tun sie oft unangenehm weh, wenn bei einer Bewegung andere Körperteile wie Muskeln und Sehnen dagegendrücken. Eine Erkältung kann auch mit einer Blasenentzündung einhergehen. Behalten Sie die Symptome Ihrer Erkältung im Auge und gehen Sie rechtzeitig zum Arzt, falls die Symptome nach einigen Tagen immer noch auftreten.

Erkältung

Verlauf

Eine Erkältung wird im Allgemeinen auch als grippaler Infekt bezeichnet. Es gibt etwa 200 Virenarten, die die Nasen- und Rachenschleimhaut befallen und eine Erkältung auslösen. Nach der Ansteckung dauert es etwa ein bis zwei Tage, bis die ersten Krankheitssymptome auftreten.

Durch die Infektion wird die körpereigene Abwehr in Gang gesetzt, wodurch sich die typischen Erkältungsbeschwerden zeigen. Dabei verläuft die Erkältung in zeitlichen Etappen. Das erste untrügliche Anzeichen einer Erkältung ist ein Kratzen im Hals. Zu den Halsschmerzen kommen zeitgleich Schluckbeschwerden und Schnupfen.

Der Hustenreiz

Der Schnupfen beginnt mit einem Kitzeln in der Nase und vermehrtem Niesreiz. Anfänglich ist das austretende Sekret klar und wässrig. Die Augen tränen und die Nase ist verstopft, da die Schleimhäute anschwellen. Der Schnupfen ist am vierten Tag nach der Infektion am schlimmsten. Der Schnupfen verursacht eine Verschlechterung des Geruchs- und Geschmackssinns. Im weiteren Verlauf wird das Sekret dickflüssig und geblich. Oft entsteht aus einem Schnupfen eine Nebenhöhlenentzündung (Sinusitis).

Temperatur

Oft friert der Erkrankte und fühlt sich matt und abgeschlagen. Etwa vier Tage lang leidet er unter Kopf- und Gliederschmerzen. In seltenen Fällen leidet der Erkrankte an einer leicht erhöhten Temperatur. Wenn der Schnupfen langsam abklingt, kann es zu einem trockenen Reizhusten kommen, der zum Ende der Erkältung hin zumeist in einen festsitzenden Husten übergeht.

Nach ein bis zwei Wochen ist eine Erkältung meist komplikationslos überstanden. In einigen Fällen können sich die Viren aber auch von der Nasen- und Rachenschleimhaut auf die Bronchien, die Stirn- und Nebenhöhlen oder in den Gehörgang ausbreiten. Falls nach dem Abklingen einer Erkältung erneut Beschwerden auftreten, handelt es sich zumeist um eine Sekundärinfektion durch Bakterien. Diese können sich leicht auf den, durch die Erkältungsviren geschwächten, Schleimhäuten ansiedeln.

Da die Ansteckungsgefahr sehr hoch ist, sollte man sich bei einer Erkältung besser krankschreiben lassen, um gesunde Kollegen nicht anzustecken. Die Ansteckungsgefahr dauert dabei etwa zwei bis zehn Tage. Außerdem können die auftretenden Erkältungssymptome die Produktivität stark einschränken.