Ständiges Nasenbluten

Ständiges Nasenbluten ist lästig und unangenehm. Fast jeder Zweite kämpft hin und wieder mit einer blutenden Nase. Meist sind es harmlose Ursachen, die dahinter stecken. Wer häufiger mit dem roten Schwall zu tun hat, sollte einen Arzt aufsuchen, denn im schlimmsten Fall können ernsthafte Krankheiten dahinter stecken.

Nasenbluten und Ursachen

Manchmal genügen schon kleine Dinge, um Nasenbluten auszulösen. Sei es beim Toben mit den Kindern, trockene Nasenschleimhäute im Winter, heftige Niesattacken oder dem heimlichen Nasenbohren. Diese Ursachen sind harmlos und nach ein paar Minuten vergessen. Es gibt auch eine Reihe verschiedener Erkrankungen, die das Bluten der Nase auslösen können. Dazu zählen:

  • Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Gefäßkrankheiten
  • Verkalkung der Arterien
  • Vitaminmangel
  • Bluterkrankheiten
  • Tumore

Ebenfalls können Erkrankungen im Nasenbereich oder Erkältungen mit Schnupfen als mögliche Ursache infrage kommen. Das Risiko unter Nasenbluten zu leiden, ist bei Menschen, die Blut verdünnende und gerinnungshemmende Medikamente einnehmen zusätzlich erhöht.

Erste-Hilfe-Maßnahmen und Therapie

Im Falle von Nasenbluten können kalte Tücher im Nacken das Blut zum Stillstand bringen. In jedem Fall ist der Kopf nach vorne zu beugen. So kann das Blut abfließen und gelangt nicht in den Magen, wo es Übelkeit und Brechreiz auslösen kann. Auch das Zusammendrücken der Nasenflügel kann die Blutung nach wenigen Minuten stoppen. Bleiben diese Maßnahmen erfolglos, ist ein Arzt aufzusuchen. Dieser kann, mit Nasentamponaden, das Nasenbluten stillen. In einigen Fällen kann das blutende Gefäß mit Trichloressigsäure durch den Arzt verätzt werden. Leiden Patienten öfter unter Nasenbluten ist ein Veröden mittels Laser als Therapie möglich.

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