Wenn die Nase verstopft ist

Eine verstopfte Nase ist häufig eine harmlose Begleiterscheinung eines grippalen Infektes. Die Missempfindungen und Beeinträchtigungen werden durch veränderte Nasenschleimhäute hervorgerufen. Verschiedene Behandlungsmaßnahmen führen jedoch schnell zu einer Linderung der Symptomatik.

Nasenfunktionen

Die Nase ist ein Teil der oberen Atemwege. Sie bewirkt, dass die Atemluft erwärmt und angefeuchtet wird. Ferner besitzt das Riechorgan eine reinigende Filterfunktion.

Ursachen

In vielen Fällen entsteht eine verstopfte Nase durch virale oder bakterielle Infekte sowie Erkältungen. Die in der Nasenhöhle angelegte Nasenschleimhaut reagiert spürbar auf eindringende Krankheitserreger. Es kommt zu einer lokalen Entzündung. Infolgedessen schwellen die Schleimhäute an, eine verstopfte Nase entsteht. Teilweise entwickelt sich zusätzlich eine schmerzhafte Borkenbildung. Andere Ursachen für eine verstopfte Nase sind Allergien, unzulängliche Atemluft, Veränderung der Nasenscheidewand, Nasenpolypen, Nasentumoren, Fremdkörper im Nasenraum sowie Nasenspray-Missbrauch.

Nase

Symptome

Eine verstopfte Nase führt zu Beeinträchtigungen des Riech- und Geschmackssinnes. Darüber hinaus ist die Nasenatmung beeinträchtigt, bisweilen sogar gänzlich unmöglich. Diese Missempfindungen können zu allgemeinem Unwohlsein sowie zu Schlafstörungen führen.

Wenn die Nase verstopft ist: Behandlung

Nasenspray

Die Arzneimittel-Industrie hat verschiedene Präparate entwickelt. Salzhaltige Sprays besitzen lediglich eine befeuchtende Wirkung. Apothekenpflichtige Arzneimittel mit abschwellendem Effekt bewirken eine Dezimierung der erweiterten Adern in der Nasenhöhle. Infolgedessen entwickelt sich die dort bestehende erhöhte Durchblutung auf ein Normalmaß zurück. Die Nasenatmung ist während der Wirkdauer wieder uneingeschränkt möglich. Besonders in der Akutphase eines Schnupfens erweist sich das abschwellende Therapeutikum als hilfreich.

Präparate, die ergänzend den entzündungshemmenden Wirkstoff Dexpanthenol enthalten, schützen und pflegen zusätzlich die angegriffenen Nasenschleimhäute. Nasensprays und Nasentropfen bilden die bevorzugte Darreichungsform. Einige Medikamente sind zudem in Salben- oder Tablettenform erhältlich. Für Kinder existieren Produkte mit wirkstoffverminderten Substanzen. Jedoch warnen Hals-Nasen-Ohrenärzte vor einer längerfristigen Anwendung der abschwellenden Präparate. Denn die enthaltenen Arzneien können zur Austrocknung der Schleimhäute führen. Folglich schwellen die Nasenschleimhäute wiederum an, um eine verstärkte Durchblutung herbeizuführen. Eine erkältungsbedingt verstopfte Nase lässt sich jedoch auch mit Hausmitteln behandeln.

Hausmittel

Regelmäßige Nasenspülungen oder Nasenduschen mit verschiedenen Salzlösungen sorgen für eine effektive Verminderung der Krankheitskeime und bekämpfen somit die verstopfte Nase wirkungsvoll. Weiterhin führen warme Dampfinhalationen und Kopfbäder mit entzündungshemmenden Kamille-Zusätzen oder ätherischen Ölen zu einer Abschwellung der Nasenschleimhaut und deutlichen Verbesserung der Symptomatik. Bei Säuglingen und Kleinstkindern sind heiße Dampfbäder aufgrund der Verbrühungsgefahr ungeeignet.

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