Grundlagen zur Erkältung

Erkältungen – Die Grundlagen

Mindestens einmal in der kalten Jahreszeit fängt man sich eine Erkältung ein. Die Nase läuft, die Augen tränen, der Hals schmerzt, Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit machen es schwer, die alltäglichen Aufgaben noch zu bewältigen. Glücklicherweise ist eine Erkältung schnell überstanden und lässt sich mit einigen altbewährten Hausmitteln leichter ertragen.

Ist ein Arztbesuch erforderlich?

Zunächst ist die Erkältung kein Grund, den Arzt aufzusuchen. Sie wird schnell überstanden sein und die Beschwerden lassen sich mit Hausmitteln oder frei erhältlichen Präparaten aus der Apotheke bekämpfen. Ausnahmen sind Erkältungen, die besonders schwere Symptome hervorrufen – dazu zählen beispielsweise Halsschmerzen, die nicht nach einigen Tagen wieder abklingen oder beinahe schon unerträglich sind. In solchen Fällen handelt es sich um besonders hartnäckige Bakterienstämme, die mit einem Antibiotikum bekämpft werden müssen. Der Arztbesuch ist auch dann erforderlich, wenn die Symptome lediglich gleich bleiben und sich auch nach mehreren Tagen nicht bessern.

Erkältung oder Grippe?

Erkältung oder Grippe?

Beim ersten Krankheitsgefühl ist es wichtig, von Anfang an zu bestimmen, ob es sich um eine einfache Erkältung oder bereits um eine Grippe handelt. Eine Grippe sollte sofort ärztlich behandelt werden, denn dann kann man frühzeitig dafür sorgen, dass sie nicht in voller Heftigkeit ausbricht. Eine Erkältung mag zwar heftige Symptome auslösen, sodass man am liebsten im Bett bleibt – allerdings sorgt sie in der Regel weder für Gliederschmerzen noch für Übelkeit und Erbrechen. Dies sind typische Anzeichen der Grippe. Auch ein plötzliches Krankheitsgefühl tritt bei einfachen Erkältungen nicht so häufig auf wie bei der Grippe.

Unterschiede zwischen Erkältungen und Grippe

Erkältungen entstehen durch ein geschwächtes Immunsystem, wodurch sich verschiedene Bakterien besser einnisten können. Es genügt bereits, sich kurzzeitig Zugwind auszusetzen oder trockene Heizungsluft einzuatmen – dann können sich die Bakterien leichter einnisten. Die Grippe hingegen entsteht durch eine Infektion mit Influenzaviren. Diese lassen sich nicht mit Antibiotika bekämpfen, sondern wenige Stunden nach Ausbruch der Grippe in ihrer Fortpflanzung behindern. Gerade deswegen ist es wichtig, frühzeitig zu unterscheiden, um welche Erkrankung es sich genau handelt, denn dann kann richtig behandelt werden und man vermeidet die Ausprägung der unangenehmsten Symptome.

Definition

Eine Erkältung, manchmal auch grippaler Infekt genannt, ist eine virale Infektion der Atemwege, welche sich durch Husten, Schnupfen oder Fieber äußern kann. Eine Erkältung kommt häufig in dem Jahreszeitenwechsel von Herbst auf Winter vor.

Die Entstehung geschieht meist über Ansteckung erkrankter Menschen mit Viren verschiedener Art. Es reicht jedoch auch Gegenstände zu berühren, welche mit den Viren eines Erkrankten infiziert sind. Eine Erkältung ist jedoch nicht gleichzusetzen mit einer Grippe, welche einen schwereren Verlauf hat und für Menschen mit schwachem Immunsystem, wie Säuglinge und Rentner, sogar lebensbedrohlich werden kann.

Immunsystem

Zudem ist sie auch nicht mit einem Schnupfen gleich zu setzen, welcher durch Zugluft oder Kälte ausgelöst wurde. Des Weiteren spielt die Stärke des Immunsystems eine große Rolle bei dem Ausmaß und der Dauer der Erkältung. Für gewöhnlich ist sie nach einer Woche überwunden, Menschen mit einem guten Immunsystem bemerken von ihr möglicherweise nicht mehr als ein leichtes Unwohlsein.

Die Symptome einer Erkältung beginnen häufig mit einer erhöhten Körpertemperatur und damit verbundenem Frösteln. Hinzu kommt ein Gefühl von Kraftlosigkeit oder auch Kopfschmerzen, Schnupfen und Husten. Die Schleimhäute sind gereizt und können anschwellen, was zu einer verstopften Nase führen kann.

Normalerweise ist eine Erkältung nach spätestens einer Woche von selbst verschwunden. Bis auf Schonung, vermehrte Flüssigkeitszufuhr und Lutschpastillen bei Halsschmerzen muss nicht viel getan werden. Viel Tee und Inhalationen mit Kamille können die Atemwege zudem frei machen und den Wasserverlust ausgleichen. Verschlimmert sich der Zustand jedoch, könnte eine Superinfektion mit Bakterien entstanden sein. Hier sollte ein Arzt aufgesucht werden, der entsprechende Medikamente verschreibt.