Fieber bei Erkältung

Wenn man mehr als 38 °C an Körpertemperatur hat, dann leidet man an Fieber. Fieber führt zu einer Erhöhung der Körpertemperatur, oft im Zusammenhang mit der körpereigenen Abwehr, die damit beschäftigt ist, gegen eindringende Mikroorganismen vorzugehen. Nicht selten geht eine erhöhte Temperatur auch mit einer Entzündung, einem Trauma oder aber in manchen Fällen mit einem Tumor einher. 

Grundsätzlich lässt sich aber sagen, dass Fieber durchaus sinnvoll ist und dem Körper hilft, das Immunsystem zu stärken. Trotzdem gibt es einzelne Fälle, in denen es wichtig ist, die hohe Temperatur zu senken. Dies kann nötig sein, weil dem Betroffenen zu sehr zugesetzt wird, oder wenn Kinder unter Fieberkrämpfen leiden.

Die Ursachen für hohe Temperatur können zahlreich sein, und noch immer sind die Ärzte sich nicht im Klaren darüber, woher das Fieber eigentlich kommt. Normalerweise sinkt das Fieber nach einem Tag wieder und verschwindet innerhalb weniger Tage ganz von selbst. Manchmal kann die hohe Temperatur auch ein Zeichen dafür sein, dass etwas Grundlegendes im Körper nicht stimmt. Hierzu sollte man auf Begleitsymptome des Fiebers achten. Diese können Nachtschweiß, Schwellung der Lymphknoten und ungewollte Gewichtsabnahme sein und stellen wichtige Warnzeichen dar, bei denen man unbedingt einen Arzt aufsuchen sollte.

Es gibt ein sogenanntes erbliches Fieber, dann kommt es schon in der Kindheit zu periodischen Fieberschüben. Dabei werden auch einzelne Organe mit einbezogen und deshalb können Bauchschmerzen, Gelenkschmerzen und Hautausschläge als Begleiterscheinung auftreten. Erhöhte Temperatur ist ein natürlicher Prozess, den der Körper einsetzt, um damit Infektionen besser bekämpfen zu können.

Aber nicht nur der Mensch leidet hin und wieder unter Fieber, auch andere Säugetiere, Reptilien, Amphibien und Fische kennen diese Art der Immunabwehr. Meistens steigt die Temperatur bei Menschen nie über 41 °C, Forscher gehen davon aus, dass der Körper einen Selbstregulierer besitzt, der verhindert, dass die Temperatur so hoch steigt, das es dem Körper selbst schaden könnte. Bei manchen Kindern kann ein Fieber mit Krämpfen einhergehen. Das ist für Eltern oftmals furchteinflößend, aber Fieberkrämpfe sind im Grunde harmlos und vergehen schnell wieder. Um das Fieber natürlich zu senken, hilft es, wenn man Wadenwickel macht. Bei Kleinkindern bietet sich statt Wadenwickel ein Leinenhemdchen an, das vorher in lauwarmes Wasser getaucht wurde. Damit kann man dem Körper helfen, sich selbst zu helfen.

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