Definition
Eine Erkältung, manchmal auch grippaler Infekt genannt, ist eine virale Infektion der Atemwege, welche sich durch Husten, Schnupfen oder Fieber äußern kann. Eine Erkältung kommt häufig in dem Jahreszeitenwechsel von Herbst auf Winter vor.
Die Entstehung geschieht meist über Ansteckung erkrankter Menschen mit Viren verschiedener Art. Es reicht jedoch auch Gegenstände zu berühren, welche mit den Viren eines Erkrankten infiziert sind. Eine Erkältung ist jedoch nicht gleichzusetzen mit einer Grippe, welche einen schwereren Verlauf hat und für Menschen mit schwachem Immunsystem, wie Säuglinge und Rentner, sogar lebensbedrohlich werden kann. Zudem ist sie auch nicht mit einem Schnupfen gleich zu setzen, welcher durch Zugluft oder Kälte ausgelöst wurde. Des Weiteren spielt die Stärke des Immunsystems eine große Rolle bei dem Ausmaß und der Dauer der Erkältung. Für gewöhnlich ist sie nach einer Woche überwunden, Menschen mit einem guten Immunsystem bemerken von ihr möglicherweise nicht mehr als ein leichtes Unwohlsein.
Die Symptome einer Erkältung beginnen häufig mit einer erhöhten Körpertemperatur und damit verbundenem Frösteln. Hinzu kommt ein Gefühl von Kraftlosigkeit oder auch Kopfschmerzen, Schnupfen und Husten. Die Schleimhäute sind gereizt und können anschwellen, was zu einer verstopften Nase führen kann.
Normalerweise ist eine Erkältung nach spätestens einer Woche von selbst verschwunden. Bis auf Schonung, vermehrte Flüssigkeitszufuhr und Lutschpastillen bei Halsschmerzen muss nicht viel getan werden. Viel Tee und Inhalationen mit Kamille können die Atemwege zudem frei machen und den Wasserverlust ausgleichen. Verschlimmert sich der Zustand jedoch, könnte eine Superinfektion mit Bakterien entstanden sein. Hier sollte ein Arzt aufgesucht werden, der entsprechende Medikamente verschreibt.



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