Bronchitis – Wenn die Bronchen zusitzen

Eine akute Bronchitis entsteht, wenn Erkältungsviren die Bronchialschleimhaut befallen haben. Daher ist eine Bronchitis meist mit einem grippalen Infekt verbunden, der im Gegensatz zur Bronchitis selbst, auch ansteckend ist.

Zu den Symptomen zählen Rötung und Schwellung der Nasenschleimhaut, Niesen, laufende Nase, Halskratzen, belegte Stimme, erschwertes Atmen, Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber und ein allgemeines Krankheitsgefühl.Als Bronchitis bezeichnet man eine Entzündung der Bronchien. Man unterscheidet zwischen akuter, chronischer und chronisch obstruktiver Erkrankung.

Akute Bronchitis

Eine akute Bronchitis entsteht, wenn Erkältungsviren die Bronchialschleimhaut befallen haben. Daher ist eine Bronchitis meist mit einem grippalen Infekt verbunden, der im Gegensatz zur Bronchitis selbst, auch ansteckend ist. Zu den Symptomen zählen Rötung und Schwellung der Nasenschleimhaut, Niesen, laufende Nase, Halskratzen, belegte Stimme, erschwertes Atmen, Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber und ein allgemeines Krankheitsgefühl. Nach ein paar Tagen kommen schmerzhafter Husten, weißlich bis gelblicher Auswurf, evtl. hohes Fieber und Brennen im Brustbein hinzu. Ein Arztbesuch ist notwendig.

In schweren Fällen wird die Bronchitis mit Antibiotika behandelt. In leichteren Fällen reicht eine Behandlung mit Nasensprays und leichten Schmerzmitteln aus. Außerdem können warme Bäder und Inhalationen von ätherischen Ölen zu einer schnelleren Genesung verhelfen. Wichtig ist außerdem eine erhöhte Flüssigkeitsaufnahme, damit der Schleim verflüssigt und abgehustet werden kann. Wird dem Körper nicht geholfen die Infektion in den Bronchien zu besiegen, kann diese sich auf weitere Teile der Lunge, bis in in die kleinen Bläschen, ausbreiten. Eine Lungenentzündung ist besonders für Kinder, ältere Menschen oder generell Immunschwäche, lebensgefährlich.

Bronchen

Chronische Bronchitis

Als chronische Bronchitis bezeichnet man eine dauerhafte Entzündung der Atemwege. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bezeichnet eine Bronchitis als chronisch, wenn innerhalb von zwei Jahren in mindestens drei Folgemonaten Husten und Auswurf vorgekommen sind. Rauchen zählt als häufigste Ursache für eine chronische Bronchitis. Etwa 13 Prozent der Deutschen leiden an einer chronischen Bronchitis.

90 Prozent von ihnen sind Raucher oder ehemalige Raucher. Durch Rauchen oder andere Verschmutzung der Atemluft wird das Selbstreinigungssystem der Lunge gestört. Der Erkrankte muss regelmäßig abhusten. Einer chronischen Erkrankung kann durch die Abstinenz von Tabak vorgebeugt werden.

Die chronisch obstruktive Bronchitis ist die Folgeerkrankung der chronischen Bronchitis. Sie führt zu einer Verengung der Atemwege und somit zur Atemnot beim Erkrankten. Im schlimmsten Fall kann die Krankheit tödlich enden.

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